Land und Kultur
In Nepal treffen Sie eine fremde Kultur und einen Lebensstandard der 3. Welt an, mit uns Europäern überwiegend unbekannten Sitten und Gebräuchen. Sie können daher nicht überall einen europäischen Standard erwarten. Beherzigen Sie die dortigen Lebensgewohnheiten; akzeptieren Sie Nepal so wie es ist!
Gesundheit /Impfungen
Sind Sie den Anforderungen gewachsen? - Konsultieren Sie Ihren Hausarzt - Impfungen sind nicht vorgeschrieben; zu empfehlen sind jedoch Schutzimpfungen: Tetanus, Polio, Hepatitis A. Die hygienischen Verhältnisse entsprechen nicht immer unserem Standard! Beugen Sie daher vor!
Lodge-Trekking auch für Alleinreisende buchbar)
Die ausgewählten Trekking Routen führen überwiegend auf Handelswegen zwischen den Dörfern in Kultur- und Bauernlandschaft. Nur zu den Gipfeln und den Pässen über 4.000 m geht es teilweise über Pfade, die Trittsicherheit erfordern. Im Winter kann in Höhen ab 3.000 m abends der Gefrierpunkt unterschritten werden. Schnee ist möglich. Höhen über 5.000 m sollte man nicht unterschätzen, auch wenn keine technischen Voraussetzungen gefordert sind. Notwendige Tage für die Akklimatisierung sind bereits ab 4.000 m eingeplant.
Sie übernachten in landestypischen Gasthäusern (Lodges, Teahouses) die von uns für Sie getestet
und nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt wurden.
Gebiete: Annapurna, Khumbu (Everest-Region), Langtang
Camping Trekking (ab 2 Personen buchbar)
Abseits der Haupttrekking-Wege wandern Sie durch einsame und entlegenere Gebiete Nepals. Die komplette Ausrüstung (2-Mannzelte für Sie mit Liegematte, Gemeinschaftszelt, Küchenausrüstung, Verpflegung etc wird von uns bereitgestellt. Zu Ihrer Begleitmannschaft zählt nun auch ein ausgebildeter Koch der für Ihr leibliches Wohl sorgt, Küchenjunge und ein paar Träger mehr.
Gebiete: z.B. Annapurna, Dhaulagiri, Dolpo, Ghanesh, Kanchanjunga, Khumbu (Everest-Region), Langtang, Mustang, Rolwaling
Hochtouren
Höhen von über 6.000 m erfordern ein gehöriges Maß an Kondition und Erfahrung und sind nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei diesen Unternehmen sehr hohe Anforderungen an die Kondition gestellt werden und Erfahrungen mit Hochtouren z.B. in den Westalpen, Gletscherbegehungen unabdingbare Voraussetzung sind.
Verpflegung
Lassen Sie sich von der vielseitigen nepalischen Küche in den Lodges oder Ihrem Koch verwöhnen. Sonderwünsche werden so weit wie möglich berücksichtigt. In unseren Preisen ist sowohl beim Lodge- als auch Camping-Trekking die volle Verpflegung enthalten: Frühstück, Mittag- und Abendessen und auch unterwegs werden zur Ergänzung Tee und Obst bereit gehalten.
Saison
Die Trekking-Saison dauert von Ende September bis Ende Mai. Der Monsun startet Anfang Juni. Von Juni bis Anfang September sind daher nur im Monsunschatten liegende Gebiete, wie Dolpo oder Mustang zu empfehlen. Die Hochsaisonzeiten sind Oktober, November und von Ende März bis Mitte Mai. Die ideale Zeit um in Höhenlagen über 5.000 m vorzustoßen oder gar eine Hochtour zu einem 6.000er in Angriff zu nehmen.
Von Januar bis Mitte Februar ist es in Höhenlagen oberhalb 3.500, zumindest nach Sonnenuntergang, recht kalt und diese Zeit für Camping-Touren nicht geeignet. Die Temperaturen sinken Nachts deutlich unter den Gefrierpunkt. Ideal ist diese Zeit für leichtes Lodetrekking, denn das Wetter ist recht trocken und es bietet sich meist eine herrlich klare Sicht auf die in der Sonne liegenden glitzernden Eisriesen.
In den Tälern (Kathmandu, Pokhara) ist es angenehm frühlingshaft warm (18 - 20 °C). Der Frühling beginnt etwa Mitte Februar. Die beste Zeit für eine Kulturreise.
Gerade im Terrain (Chitwan, Lumbini) entgehen Sie der großen Hitze.
Höhenkrankheit
Diese kann trotz Akklimatisierung bereits ab 3.000 m auftreten. Unterschätzen Sie die Symptome wie Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Unwohlbefinden nicht. Gehen Sie kein Risiko ein. Hier hilft nur umgehend absteigen! Sprechen Sie mit Ihrem Guide: Er kennt Alternative auf niedrigerem Niveau, um trotzdem eine Tour erlebnis- und erfolgreich abschließen zu können.
... und ein paar Infos zur Höhenkrankheit:
Die so genannte akute Berg- oder Höhenkrankheit tritt auf, wenn sich der Körper nicht schnell genug an die verringerte Sauerstoffmenge in zunehmender Höhe anpassen kann und dadurch eine Unterversorgung des Gehirns und anderer Körperteile entsteht. Die manchmal sogar lebensbedrohlichen Symptome der Höhenkrankheit lassen sich jedoch weitgehendst vermeiden, wenn man folgende Ratschläge beherzigt:
Den Körper langsam an die Höhe anpassen d.h. gemütliches Gehen mit entsprechenden Ruhepausen, was bei den Tagesetappen durchaus im Zeitplan einkalkuliert ist. (Gefährden sie nicht Ihre Gesundheit, nur um Ihre Kondition beweisen zu wollen, dieser Fehler wird oft gemacht).
Vermeiden Sie zusätzliche Überanstreng (Ruhetage/-pausen werden zur Regenerierung/Akklimatisierung eingelegt)
Sorgen Sie für ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten
Vermeidung Sie Alkoholgenuss, Nikotin und Schlafmittel
Machen Sie vorsorglich einen Gesundheits-Check bei Ihren Hausarzt (Blutdruck, Zuckerwerte ... ok?)
Informieren Sie immer Ihren Guide, auch wenn Sie nicht ganz sicher über die bei Ihnen aufgetretenen Symptome sind. Falls sich Ihr Zustand auch nach einer eingehenden weiteren Ruhephase nicht bessert, sondern sich ggf. noch weiter verschlimmert, wird ein sofortiger Abstieg unumgänglich sein. In besonders schweren Fällen muß evtl. ein Helikopter angefordert werden, was aber mit hohen Kosten verbunden ist, die der Teilnehmer selber zu tragen hat. Expeditionen
Diese werden von uns nicht durchgeführt.
Ab 7.000 m haben auch erfahrene West-Alpinisten u. E. hier nichts mehr zu suchen!
Selbstmord-Kommandos werden von uns nicht organisiert, obwohl leider manche Organisationen dies für viel Geld anbieten. Überlassen Sie dieses Risiko den Profis und lassen die Gottheiten als Herrscher der Gipfel in Ruhe! |